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Bierpapst Conrad Seidl

Conrad Seidls „Bier Guide“

Bierkultur für Anfänger - und für Fortgeschrittene

Die 17. Ausgabe von Conrad Seidls Bier Guide stellt die Bierkultur in Österreich in den Mittelpunkt. Dieser Lokalführer zeigt durstigen Bierfreunden den Weg zu den besten Bierlokalen des Landes. Er führt mit einem ausführlichen Bierkalender zu den wichtigsten Bierfesten, Bierseminaren und Bierverkostungen. Und natürlich zu den richtigen Bieren.

Immer mehr Vielfalt, immer interessantere Biere – und immer mehr Top-Lokale, die das auch anbieten: Österreichs Bierszene kennt nur eine Richtung. Und Bierpapst Conrad Seidl dokumentiert bereits zum 17. Mal die wichtigsten Trends und die schönsten Bierbars. Die aktuelle Ausgabe von Conrad Seidls Bier Guide zeigt auch, dass die heimischen Braumeister Jahr für Jahr Biere brauen, die das bisherige Angebot noch übertreffen.

Bierpapst Conrad Seidl: „Alljährlich stehen wir vor der Entscheidung, welche Empfehlungen wir eigentlich weglassen sollten – denn es gibt immer mehr Lokale, die sich der Bierpflege verschrieben haben. Und es gibt immer mehr neue Biere.“ Tatsächlich werden heuer gleich mehrere neue Stouts, Pale Ales und India Pale Ales aus österreichischen Sudpfannen vorgestellt. Die Rolle der Braumeister bei diesen Innovationen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Augenzwinkernd berichtet Seidl: „Bei 24 Bieren musste Schluss sein – und das ist jetzt nicht die Empfehlung, 24 Biere an einem Abend zu trinken, sondern es ist der Umfang unserer Liste mit Bierinnovationen. Dabei muss man sich immer fragen: Wären die beiden neuen glutenfreien Biere vom Brauhaus Gusswerk respektive von der Weissen, beide in Salzburg, nicht auch erwähnenswert gewesen? Sicher. Und ebenso einige der Biere vom Alefried und von der Hengist Brauerei in der Steiermark.“ Aber mehr als 24 Biere konnten nicht einzeln beschrieben werden, weil der Guide ohnehin schon wieder dicker geworden ist.

Der Erfolg des Bier Guide steht in einer Wechselwirkung mit dem Wandel im Bewusstsein der Konsumenten: Holzfassgereifte Biere, wie sie derzeit der große Trend sind, hat es vor vier oder fünf Jahren noch gar nicht aus österreichischer Produktion gegeben – und die meisten Biertrinker haben sich an solche Biere auch noch gar nicht herangewagt.

Wer außergewöhnliche Biere gesucht hat, war seinerzeit schnell als Biersnob verschrien. Inzwischen gibt es aber tausende Bierfreunde in ganz Österreich, die genau solche Biere suchen und für den besonderen Genuss auch bereit sind, etwas mehr Geld auszugeben.

Daher gibt es in Conrad Seidls Bier Guide 2016 auch ein eigenes Kapitel mit Empfehlungen für den Biereinkauf im Bierspezialitätengeschäft. Zudem gibt es das kommentierte Verzeichnis der Bierlokale – knapp 1.200 haben es heuer in den Bier Guide geschafft. Darunter sehr traditionelle Wirtshäuser, die sich um Bierpflege verdient machen, ebenso die neuesten Craft Bier Bars, in denen rare Bierspezialitäten von Kleinstbrauereien angeboten werden. Man muss sich nur darauf einlassen.

Kann man die unterschiedlichen Lokaltypen mit ihren Angeboten überhaupt vergleichen? Der Bier Guide legt dafür als Maßstab internationale Referenzbetriebe an: Bietet ein österreichisches Lokal ein Maß an internationaler Bierkultur, wie man es etwa im Münchner Tap House findet. Oder ist es so bedeutend für die Identität der Stadt wie das Hofbräuhaus in München? Ist es von nationaler Bedeutung wie die Brasserie Federal in Zürich? Daran bemisst sich die Zahl der Krügerl, die von Conrad Seidls Bier Guide-Team vergeben werden.

Zudem wird im bierigen Reiseführer eine Auswahl von neuen Bieren aus österreichischen Brauereien vorgestellt – wobei Biere aus Mikrobrauereien ebenso präsentiert werden wie solche aus sehr großen Brauereien.

Und jetzt: Genießen Sie! Und schreiben Sie mir, wo es Ihnen geschmeckt hat – und wo Sie vielleicht enttäuscht waren! Herzliches Prost!

Conrad Seidl
bierguide2015(at)gmx.at

 

Fotos Bier Guide Präsentation 2016 APA

Video Bier Guide Präsentation

Video Bier Guide Präsentation

 

Fotocredits: APA

 

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