Conrad Seidls „Bier Guide“
Biertrinken mit Stil – und mit einem eigenen Kalender
Seit zehn Jahren hilft Conrad Seidls Bier Guide durstigen Bierfreunden, die besten Bierlokale zu finden – und die richtigen Biere.
Nie gab es eine größere Auswahl als heute. Und ein bisschen kann der Herausgeber des Bierguides auch stolz darauf sein, dass er zu dieser Entwicklung beigetragen hat. Denn Jahr für Jahr zeichnet Conrad Seidls Bier Guide die besten Bierinnovationen aus – in der neu erschienenen 10. Ausgabe steht etwa das „5 vor 12“, ein extremes Starkbier aus der kleinen Handbrauerei Forstner an oberster Stelle.
Aber zum Biertrinken mit Stil gehören nicht nur starke Biere: Unter den Top 10 des Jahres findet sich auch ein Orange Pale Ale mit 4,4 Prozent Alkohol aus der Brauerei Gusswerk in Salzburg. Es zählt zu der Kategorie „Spiced Ale“, weil dieses leichte obergärige Bier mit Orangenschalen aromatisiert ist, wie das sonst nur in Belgien üblich ist.
Wer Bier mit Stil trinken will, sollte über die Bierstile Bescheid wissen – „denn wirklich genießen kann man nur, was man erkennt“, sagt Bierpapst Conrad Seidl. Oder, in den Worten von Bundeskanzler Werner Faymann: „Österreich ist ein Land, in dem man zu genießen weiß. Und der Genuss steht auch im Vordergrund, wenn sich Menschen hier ‚auf ein Bier‘ treffen. In den vergangenen Jahren tut man das mit mehr Umsicht, mit mehr Bewusstsein: Österreich hat wunderbare Bierlokale und ausgezeichnete Biere.“
Um sich da zurechtzufinden, braucht man schon einen Führer – und der Bierpapst legt so einen Führer nunmehr zum zehnten Mal vor: Der Wettbewerb unter kleinen und großen Brauern, zwischen alteingesessenen Wirtshäusern und modernen Bierbars hat neuen Schwung in die Bierszene gebracht – rund 1100 Lokale werden in der neuesten Ausgabe des Bier Guides vorgestellt. Außerdem gibt es einen Überblick über alle österreichischen Brauereien und Biermuseen – von den Großbrauereien in Salzburg, Göss und Zipf bis zu kleinen Privatsammlungen wie dem Bierarium in Oberwart.


