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Lokal der Woche

Conrad Seidl stellt jede Woche ein Lokal der Woche vor.

Diese Woche:
Alchimiste Belge

Conrad Seidl Bierguide Präsentation 2008
Conrad Seidl mit dem Bier Guide 2010

Conrad Seidls Biografie

Entwicklung als Journalist

Conrad Seidl wurde 1958 in Wien geboren – also in einer Stadt, die mit dem Wiener Bierstil eine der weltberühmten Bierinnovationen hervorgebracht hat. Und diese Stadt hat ihn auch geprägt – zunächst noch nicht durch das Bier, denn als Kind ist man ja noch nicht so viel in den Wirtshäusern, so schön die Wirtshäuser Wiens auch sein mögen. Umso mehr faszinierten Conrad Seidl die Bauten, die Straßen, die Atmosphäre dieser Stadt.

Hier ging er zur Schule – im Gymnasium an der Stubenbastei, das der Journalismuskritiker und Literat Karl Kraus 90 Jahre vor ihm besucht hatte, legte Conrad Seidl 1976 seine Matura ab.

Da hatte er sich längst für den Beruf des Journalisten entschieden – auslösendes Moment war die Beobachtung des Prager Frühlings und dessen Niederschlagung, deren Folgen an seiner Schule besonders zu spüren waren: In einer Zeit, als der Begriff „mulitikulturell“ noch nicht geprägt war, wuchs der heutige Bierpapst in einem der damals raren tatsächlich von unterschiedlichen kulturellen, religiösen, politischen und sozialen Hintergründen Umfeldern auf. Und er machte Zeitung. Zunächst Schülerzeitungen, dann Rundfunkbeiträge und Magazingeschichten.

Daneben absolvierte er seinen Wehrdienst und eine Ausbildung bei IBM – neben dem Journalismus übte er mehrere Jahre den in den siebziger Jahren noch mit der Aura des Besonderen umgebenen Beruf eines Programmierers aus. So kam er zu Einsichten und Einblicken in Berufswelten und Milieus, die ihm später in seinem journalistischen Hauptberuf nützlich waren: Seine Verbundenheit mit der Landesverteidigung ist in mehreren Büchern dokumentiert und mit der Verleihung des Staatspreises für Geistige Landesverteidigung im Jahr 1988 honoriert worden. Noch heute gilt Conrad Seidl als hervorragender Fachjournalist in Verteidigungsfragen.

Auch wenn man damit nicht so viele Sympathien und so viel Bekanntheit gewinnen kann wie mit der journalistischen Beschäftigung mit Bier.

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