Dieses 1858 im vom k.u.k. Hofbaumeister Anton Ölzelt (1817-1875) geschaffenen frühhistorischen Ensemble eingerichtete Wirtshaus wirkt wenige Meter vom viel befahrenen Heumarkt wie ein konservierter Ausschnitt aus der Wirtshausgeschichte der Stadt. Hinter der unspektakulären Fassade öffnet sich ein Ensemble aus holzgetäfelten Stuben, Kachelofen, viel Patina und weiß gedeckten Tischen. Dem Namen zum Trotz ist es kein Keller im eigentlichen Sinne; es liegt allerdings einen halben Stock tiefer als die Fahrbahn, was Raum für den Schanigarten schafft. Bei der Eröffnung nannte man das Restaurant noch habsburgtreu "Zum Kronprinzen" - Kronprinz Rudolf soll tatsächlich hier seine Mary Vetschera getroffen haben. Ab 1940 wurde der Name „Golser Gmoa Keller" benutzt. Der Parkettboden und die Thonetsessel sind hier ebenso stilbildend wie die Speisekarte, die viele Schmankerl bietet, die sonst schwer zu finden sind. Dieser Guide geizt bekanntlich mit Superlativen, aber das Markscheibenbrot und das dazu gereichte Trumer Pils sind schlicht sensationell! Besonders frequentiert ist der Gmoakeller nach Konzerten im Konzerthaus, Stammgäste eilen schon beim Schlussapplaus hinüber. 150 Sitzplätze im Lokal, 5 Plätze an der Bar, 70 Plätze im schattigen Gastgarten
Lokal
Mo - Sa 11:00 bis 24:00 Uhr
Käseauswahl
Speiselokal